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toshiya 01/06 - Gjan-Ken-Pon!



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Das weltweit bekannte Spiel kann man zur Abwechlung und zum Spaß im Karate Training einbinden. In Deutschland unter “Schnick Schnack Schnuck” bekannt, möchte ich euch hier die japanische Variante vorstellen! Ich habe es in Japan in verschiedenen Dojos als Trainingsvariante kennengelernt. Meist wird es im Kindertraining benutzt, aber auch im Erwachsenenen Training kommt es sehr gut an! Hier sind Konzentration und Reaktionsschnelligkeit gefragt.


Hier die “japanischen Spielregeln”
Die Karateka stehen sich gegenüber und schwingen im Rhythmus die Hände und rufen dabei “Gjan - Ken - Pon!!!” In diesem Moment formen die Spieler die Hände zu den Zeichen
  • “Gu”- Faust,
  • “Choki”-Schere oder
  • “Pa”-Papier

Sofort stehen Verlierer und Gewinner des Spiels fest:
  • Stein gewinnt gegen Schere
  • Schere gewinnt gegen Papier
  • Papier gewinnt gegen Stein



Einführungs - Variante
Bild 1 und 2 (links) zeigen die einfachste Bewegungsaufgabe zur Einführung. Der Gewinner versucht sofort auf einen Fuß des Verlierers zu treten. Der Verlierer hat noch die Chance den richtigen Fuß schnell weg zu ziehen!
Wichtig für Karate?

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Die Fersen dürfen nicht vom Boden abgehoben werden - außer beim Gewinner, der natürlich den Fuß zum Treten anheben muss. Standbein bleibt jedoch fest auf dem Boden wie beim Kontrahenten, der auch den zurückziehenden Fuß ganzflächig auf dem Boden lassen muss!


Wenn beide das gleiche Zeichen zeigen?
Jedes Mal “Aiko de Sho!!!” rufen und nochmal neues Zeichen auswählen! Übrigens! Das “Gj” von Gjan-ken wird wie das “G” von “Gentlemen” ausgesprochen! Gu, Choki, Pa sind nicht mit den deutschen Bezeichnungen für Stein, Schere und Papier identisch! Die Begriffe deuten die Lautvorstellungen der Gegenstände an. Im Deutschen etwas
ungewöhnlich, aber vergleichbar mit dem Begriff “Wau Wau”. Jedes Kind versteht, was in Deutschland damit gemeint ist, oder?



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