Kooperation BKB mit Bayerischen Behinderten Sportverband

behindertensportverband

Kooperation mit dem Bayerischen Behinderten Sportverband
www.bvs-bayern.com



Kooperation mit Karate-Bund im Visier

München. Eigene Meisterschaften für Menschen mit Behinderungen führt der Bayerische Karate-Bund (BKB) bereits durch. Jetzt wurde ein erster Schritt in Richtung Zusammenarbeit mit dem BVS Bayern getan: BKB-Präsident Wolfgang Weigert und Ernes Erko Kalac, Integrationsbotschafter des DOSB, führten ein zielgerichtetes Gespräch mit BVS-Präsident Hartmut Courvoisier und BVS-Geschäftsstellenleiter Klaus-Dieter Boede.

_kooperation_karateDer Bayerische Karate-Bund betreut ca. 42.000 Mitglieder mit hohem Anteil an Kindern und Jugendlichen. In seinen 545 Vereinen gibt es über 1.200 Sportler mit Behinderung. Sie tragen in bis zu sieben Behindertenkategorien (Rolli, Sehbehinderte, „G“-Sportler, Amputierte, Hörgeschädigte, …) bereits Wettkämpfe auf bayerischer und deutscher Ebene aus. Doch das erklärte Ziel dieser Karateka ist die Teilnahme an den Paralympics. Erste Kooperationsgespräche mit dem DBS und dem IPC haben bereits statt gefunden. 2016 könnte Karate bei den Paralympics als Demo-Sportart vorgestellt werden.

Der BKB steht für Integrationssport, Präventionssport (Gewaltprävention), Behindertensport und möchte sich auch im Rehasport engagieren. „Karate ist nicht das Durchschlagen von Ziegelsteinen“, erklärten die Vertreter des Karate-Verbandes, sondern wird kontaktlos betrieben: „Karate beginnt und endet mit dem Respekt vor dem Gegenüber“. Übungen und Wettkämpfe werden durch eine Kata bewertet.

Der BVS Bayern steht einer Kooperation mit dem Bayerischen Karate Bund positiv gegenüber. Er sieht als Voraussetzung dafür jedoch eine Mitgliedschaft der Vereine mit Sportlern mit Behinderung im BVS.

Als nächster Schritt wurde ein Treffen von Fachleuten aus den Bereichen Leistungssport, Lehrwesen und auf der Ebene der Geschäftsführer vorgeschlagen. Ziel der Abstimmung wird u. a. die sportliche Eingliederung in den BVS, auch bezüglich PR/Öffentlichkeitsarbeit, sein. Des Weiteren werden die Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung von Übungsleitern 1./2. LS sowie die Anerkennung der bestehenden Ausbildungen geprüft. Aufnahmekriterien der Vereine/Abteilungen in den BVS, die Förderungsvoraussetzungen und –möglichkeiten müssen erarbeitet werden. Und es wird untersucht, in wie weit die Sportart Karate im Reha-Bereich eingesetzt werden kann.

An den 1. Offenen Bayerischen Karatemeisterschaften am 4. Juli 2009 in Sonthofen wird der BVS Bayern zwar noch nicht mit Aktiven, aber dennoch schon einmal mit Info-Material beteiligt sein.





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