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Kata Kriterien


Die Kata muss mit Kompetenz ausgeführt werden und ein klares Verständnis der traditionellen Prinzipien zeigen, welche in ihr enthalten sind. Bei der Bewertung der Ausführung durch einen Wettkämpfer oder eine Mannschaft haben die Kampfrichter auf folgendes zu achten:

  1. Eine realistische Demonstration der Bedeutung der Kata.
  2. Verständnis für die verwendeten Techniken (BUNKAI).
  3. Gutes Timing, Rhythmus, Geschwindigkeit, Balance und Krafteinsatz
  4. Korrekte, angemessene Atmung als Hilfe zum KIME.
  5. Richtige Zentrierung der Aufmerksamkeit (CHAKUGAN) und der Konzentration.
  6. Korrekte Stellungen (DACHI) mit richtiger Spannung in den Beinen und den Fußsohlen flach auf dem Boden.
  7. Angemessene Spannung im Unterbauch (HARA) und keine Aufwärtsund Abwärtsbewegung der Hüfte in der Bewegung.
  8. Korrekte Form (KIHON) des demonstrierten Stils.
  9. Die Durchführung sollte auch mit Blick auf weitere Kriterien bewertet werden, wie z.B. der Schwierigkeitsgrad der gezeigten Kata.
  10. Im Mannschaftswettbewerb ist ein weiterer Wertungsfaktor die Synchronität ohne Hilfe (Einsatzzeichen)

  • In den ersten beiden Runden wird ein Wettkämpfer disqualifiziert, der die Kata abändert. Ein Kämpfer, der während der Vorführung einer Shitei oder Tokui Kata anhält oder eine andere Kata als die ausgeloste oder angekündigte zeigt, wird disqualifiziert.

  • Ein Kämpfer, welcher eine unerlaubte Kata vorführt, oder eine Kata wiederholt, wird disqualifiziert.



Erklärung:
DM-Breisach.jpg I. Kata ist weder ein Tanz noch eine theatralische Aufführung. Sie muss sich strikt an traditionellen Werten und Prinzipien orientieren. Sie muss einem realen Kampf entsprechen und Konzentration, Kraft und potentielle Trefferwirkung in seinen Techniken zeigen. Sie muss Kraft, Stärke und Schnelligkeit demonstrieren – sowie Anmut, Rhythmus und Balance.

II. In der Mannschafts - Kata müssen alle drei Athleten die Kata mit dem Blick in die gleiche Richtung und zum Hauptkampfrichter beginnen.

III. Die Athleten müssen sowohl Kompetenz in bezug auf alle Aspekte einer Kata Vorführung demonstrieren als auch Synchronität.

IV. Kommandos zum Start und zur Beendigung der Vorführung, aufstampfen der Füße, schlagen auf Brust, Arme und Karate-Gi und unangemessenes ausatmen sind alles Beispiele für externe Zeichen und müssen bei der Entscheidungsfindung von den Kampfrichtern berücksichtigt werden.

V. Es ist einzig und allein die Verantwortung des Betreuers oder des Kämpfers, sicher zu stellen, dass die passende Kata für die jeweilige Runde, am Listenführertisch angegeben wird.



Auszug: Wettkampfregeln Deutscher Karate Verband



 
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