Wettkampfregeln Kumite
- Wettkämpfer müssen einen weißen, unverzierten Karate Gi ohne Streifen oder Paspelierung tragen. Ein Vereins- bzw. Nationalabzeichen in den maximalen Größen von 10 cm Höhe auf 10 cm Breite darf auf der linken Seite der Gi – Jacke in Brusthöhe getragen werden. Auf dem Gi darf nur das Herstelleretikett getragen werden. Zusätzliche darf auf dem Rücken eine Startnummer, ausgegeben vom Organisationskomitee, getragen werden. Ein Kämpfer trägt einen roten, der andere einen blauen Gürtel. Diese Gürtel müssen etwa 5 cm breit und ausreichend lang sein, so dass an jeder Seite des Knotens noch etwa 15 Zentimeter frei herunterhängen können. Das Aufsticken des Namens des/der AthletenIn auf dem Rücken des Karate-Gi oberhalb einer evtl. Startnummer ist bei allen Veranstaltungen erlaubt. Der aufgestickte Familienname des/der AthletenIn befindet sich 7 cm unterhalb der unteren Naht des Kragens des Karate-Gi, ist 30 cm breit und 6 cm hoch.
- Unbeschadet des o.a. Paragraph 1, kann das DKV Präsidium bestimmte Aufschriften oder Warenzeichen von anerkannten Sponsoren genehmigen.
- Die Jacke muss, wenn der Gürtel um die Hüften gebunden ist, mindestens so lang sein, dass sie die Hüften bedeckt. Sie darf aber höchstens drei Viertel des Oberschenkels bedecken. Frauen dürfen ein einfarbiges, weißes T-Shirt unter der Jacke tragen.
- Die Ärmel der Jacke dürfen nicht weiter als bis zum Handgelenk reichen, müssen die Unterarme aber mindestens bis zur Hälfte bedecken. Die Ärmel dürfen nicht aufgekrempelt sein, weder nach außen, noch nach innen.
- Die Hosen müssen so lang sein, dass sie zwei Drittel des Schienbeins bedecken und dürfen nicht über die Fußknöchel reichen. Sie dürfen weder nach außen noch nach innen hochgerollt werden.
- Wettkämpfer müssen sauberes Haar haben und die Länge des Haares darf den reibungslosen Ablauf des Kampfes nicht behindern. Hachimaki (Stirnband) sind nicht erlaubt. Sollte ein Kampfrichter das Haar eines Kämpfers für zu lang und/oder unsauber erachten, so darf er den Wettkämpfer vom Kampf ausschließen. In Kumite-Wettkämpfen sind metallische Haarspangen verboten. Im Kata-Wettbewerb ist eine diskrete Haarspange erlaubt. Bänder oder andere Verzierungen sind verboten.
- Wettkämpfer müssen kurze Fingernägel haben und dürfen keine metallischen oder andere Gegenstände tragen, die ihre Gegner verletzen könnten. Der Benutzung von metallischen Zahnspangen muss durch den Kampfrichter und den offiziellen Arzt zugestimmt werden. Der Wettkämpfer übernimmt die volle Verantwortung für jegliche Verletzung.
- Vom DKV zugelassene Faustschützer sind Pflicht, wobei ein Kämpfer rot, der andere blau trägt. Die Faustschützer sollen nicht dicker als 2 cm sein und müssen die Finger bedecken.
- Zahnschutz ist Pflicht.
- Brillen sind verboten. Weiche Kontaktlinsen können auf eigene Verantwortung des Kämpfers benutzt werden.
- Das Tragen von nicht genehmigter Kleidung oder Ausrüstung ist verboten. Frauen dürfen zusätzliche, zugelassene Schutzausrüstung benutzen, wie z.B. Brustschutz.
- Nach Bedarf kann ein Organ des DKV ( Präsidium, Sportdirektor, Kampfrichtergremium ) eine andere Schutzausrüstung genehmigen.
- Der Gebrauch von Bandagen, Tapes etc., aufgrund von Verletzungen, muss durch den Hauptkampfrichter, nach Ratschlag des offiziellen Arztes, genehmigt werden.
Auszug: Wettkampfregeln Deutscher Karate Verband
















